HWB Projektspezifikation

HWB · Version v1.15 · 05.11.2025

HWB Projektspezifikation

TL;DR: 1) Erst lesen → Diff → additiv erweitern. 2) Du‑Sprache, einfach, mit Beispielen & Evidenz-Labels. 3) Jede Seite: korrekter Header, QA-Check, Delta‑Log.

Single Source of Truth für Aufbau, Regeln und Abläufe des Handbuch Bewusstsein & -werdung (HWB). Ziel: Klarheit, Konsistenz und verlustfreie Weiterarbeit – unabhängig von Chat-Sessions. Dieses Dokument ist die feste Basis für unser Projekt. Du (Clara = KI) bekommst klare Regeln, einfache Sprache und einen verlässlichen Prozess. Jede neue Version baut additiv auf der vorherigen auf.

Grundsatz: Vor jedem Update wird die Live-Version eingelesen, ein Diff gebildet und der Inhalt additiv erweitert (Read → Diff → Extend). Kein Längen- oder Tiefenrückschritt.

1. Zweck & Scope

  • Zweck: Verbindliche Spezifikation für Redaktion, Technik und Betrieb; ersetzt spontane Chat-Absprachen als alleinige Referenz.
  • Scope: Öffentliche Inhalte (Grundlagen, Theorie, Praxis, Synthese, Bibliothek, Glossar) und interne Hilfsseiten (Architektur, Sitemap, Linkcheck, Updates).
  • Prinzipien: einfach · robust · inkrementell · additiv (kein Rückbau).

2. Philosophie & Stil des Projekts

2.1 Dreiklang (Rahmen für Inhalte)

Wesen/Anwesenheit (stille Grundfläche, Gewahrsein), Bewusst‑Werden (Bühne/Vorhersage als Arbeitsmodell), Menschlich‑spiritueller Blick (Wärme, Sinn, Verbundenheit). Theorie dient diesem Dreiklang und bleibt alltagstauglich.

HWB verbindet wissenschaftliche Modelle (z. B. Globaler Arbeitsbereich, Prädiktive Verarbeitung, Phänomenologie) mit gelebter Erfahrung (Meditation, Atem, Traum, Körperarbeit) und Transzendenz. Sprache ist dialogisch, warm und präzise. Wir schreiben in der Du-Form, mit Herz und Klarheit, und verankern Behauptungen nach Möglichkeit in nachvollziehbaren Quellen (Bibliothek/Dossiers), ohne in Esoterik zu kippen. Ziel ist die Brücke zwischen Erkennen und Erleben: Theorie ↔ Praxis ↔ Sinn.

3. Rollen & Verantwortung

  • Clara (KI, Werkende): erstellt, erweitert, versioniert Inhalte; wahrt Stil & Architektur; liefert stets vollständige Dateien als Download-Link. Produktion/QA: Vorlagen & Struktur, konsistente HTML Dateien, Link/Slug-Prüfung, Qualitätssicherung.
  • Konrad Redakteur/Publisher (Kurator): Ziele setzen, Inhalte freigeben, Upload/Import anstoßen. gibt Richtung, Materialien und Feedback; prüft Live-Stand.
  • System – Importer/Protokoll: Importvorgang, Verschieben nach processed//error/, Log auf /intern/updates/.

4. Informationsarchitektur (IA)

Top-Level-Bereiche (Slugs klein; ä→ae, ö→oe, ü→ue, ß→ss):

  • /grundlagen/ – Einordnung & Orientierung.
  • /theorie/ – Modelle (GNW, Prädiktive Verarbeitung, Phänomenologie & Bedeutung).
  • /praxis/ – Übungen & Hubs (Mini-Proben ≤120 W in Theorie, Volltext im Praxis-Hub).
  • /synthese/ – Brücken (Wissen→Sein, Technologie & Bewusstsein, Kollektive Intelligenz).
  • /bibliothek/ – Dossiers, Leseliste, Quellen & Zitierweise.
  • /glossar/ – stabile Anker (z. B. #binokulare-rivalitaet, #no-report-paradigma).
  • /intern/ – Architektur, Sitemap, Linkcheck, Updates-Log, Projektspezifikation.

4.1 Slug- & Permalink-Konvention

  • lowercase, ASCII, Umlaute: ä→ae, ö→oe, ü→ue, ß→ss.
  • Zeichen: a–z, 0–9, Bindestrich -; keine Unterstriche/Leerzeichen.
  • Struktur: /bereich/slug/ (trailing slash, Parent = Bereich).
  • Kürze: <= 60 Zeichen je Segment; sprechend, keine Stoppwörter („und“, „der“) falls möglich.
  • Kanonisch: Permalink aus Header ist maßgeblich; Redirects werden serverseitig gepflegt.

4.2 Glossar‑Link‑Konvention (sichtbarer Text vs. Anker)

  • Sichtbarer Link‑Text: Deutsch korrekt, großgeschrieben (Nomen) und mit Umlauten erlaubt (z. B. Präzision, Kohärenz, Arbeitsgedächtnis).
  • Anker (ID im Glossar): ASCII, kleingeschrieben, Umlaute umgewandelt: ä→ae, ö→oe, ü→ue, ß→ss (Beispiel: #praezision, #kohaerenz).
  • Beispiel‑Link: <a class="gpop" href="/glossar/#praezision">Präzision</a> (Popup + Klick → neues Tab am Anker).
  • QA: Keine toten Anker; neue Begriffe nur verlinken, wenn der Glossar‑Eintrag vorhanden ist.

IA wird gegen die Architekturseite /intern/hbw-architektur/ synchronisiert.

5. Technische Grundlagen (Kurzüberblick)

  • Upload-Ziel: /wp-content/updates_ki_html/ (vollständige HTML-Fragmente, kein Doctype/Head).
  • Importer: MU-Plugin „HBW Importer Mini“ in aktuellster Version (Details liegen intern; hier nur Referenz).
  • Permalinks & Parent – sofern vorhanden(!) – werden aus dem Frontmatter gelesen; Caching/Robots/.htaccess gemäß Server-Setup.

6. Seitentypen & Vorlagen

6.1 Standard-Artikel (One-Pager)

<!-- HWB
{{
  "schema": 1,
  "version": "vX.Y",
  "updated": "YYYY-MM-DDThh:mm:ss+01:00",
  "permalink": "/bereich/slug/",
  "post_type": "page",
  "status": "publish",
  "title": "Titel",
  "parent": "/bereich"
}}
-->
<p class="meta muted hbw-version">Bereich · Version X.Y · TT.MM.JJJJ</p>
<h1>Titel</h1>
<p class="lead">1–2 Sätze Kontext.</p>
<h2>1. Kernidee</h2>
<p>Dichter Fließtext, umfassend und tiefgründig</p>
<h2>2. Belege/Modelle</h2>
<p>Querverweise, Dossier-Links.</p>
<h2>3. (optional!) Anwendung / Mini-Probe</h2>
<h2>Weiterführend</h2>
<ul>
  <li><a href="/glossar/#begriff">Glossar</a></li>
  <li><a href="/bibliothek/dossiers/praediktive-verarbeitung/">Dossier</a></li>
  <li><a href="/lesepfade/">Lesepfade</a></li>
</ul>

6.2 Glossar

Definition + 1–2 Belege; Anker unter /glossar/#slug; nur auf real existierende Anker verlinken.

6.3 Praxis-Hub & Übungen

  • Mini-Proben in Theorie ≤120 W; Volltexte im Praxis-Hub.
  • Kontraindikationen/Varianten im Hub; keine Dopplung in Theorie.
  • Standard-Sicherheits-Hinweis (Pflichtsnippet):
<div class="safety">
<strong>Bitte achte auf dich:</strong> Brich die Übung ab bei Schwindel, Schmerzen, Panik oder anhaltendem Unwohlsein. 
Diese Inhalte ersetzen keine medizinische Abklärung. Bei Vorerkrankungen oder Unsicherheit sprich mit Fachleuten.
</div>

6.4 Bibliothek – Dossiers

Kontext · Schlüsselpaper (DOIs) · ggf. Grafik · Links zu Artikeln.

7. Versionierung & Sichtbarkeit

  • Schritte: +0.01 (Patch) · +0.1 (Ausbau) · +1 (Major). Nie senken.
  • Regel: Wortzahl & Tiefe (Interlinks) ≥ Vorversion; kein Rückbau.
  • Sichtbar oben: .hbw-version mit „HWB · Version … · Datum“.

8. Workflow (Read → Diff → Extend)

Mini‑Protokoll: Quelle (Permalink) · Diff (Abschnitte) · +Wörter · neue interne Links.

  1. Live-Version lesen (Permalink), lokalen Stand merken.
  2. Diff bilden (Abschnitt/Block) – inhaltlich & technisch.
  3. Additiv erweitern (Text, Beispiele, Mini-Proben, interne Links).
  4. Frontmatter anheben: version & updated; .hbw-version im Body aktualisieren.
  5. Upload → Importer → /intern/updates/ prüfen.
  6. Delta-Log am Dokumentende ergänzen (Template siehe unten).

9. Qualitätsregeln (QA) & Definition of Done (DoD)

  • Kein Längen-/Tiefenrückschritt ggü. Vorversion.
  • A11y: Alt‑Texte, sinnvolle Linktexte, H‑Hierarchie konsistent (H1→H2→H3).
  • SEO intern: 3–6 „Weiterführend“-Links; keine toten Anchors; eindeutige Seitentitel.
  • Frontmatter vollständig; .hbw-version sichtbar.
  • Permalink kanonisch · Slug-Regel · keine Inline-Styles/JS · HTML immer komplette Datei.
  • „Weiterführend“ am Ende (3–6 interne Links); Glossar-Links nur zu existierenden Ankern. Falls neue Anker entstehen sollen muss /glossar ebenfalls neu erstellt werden – aufbauend auf der aktuellen Version!
  • Stil: warm, dialogisch, wissenschaftlich gestützt; keine Fachjargon-Flut ohne Erklärung.
  • DoD: Kein Längen-/Tiefenrückschritt · sichtbare Version · Import ok · Updates-Block gepflegt.

9.1 Evidenz‑Labels

  • A – Meta‑Analysen/Leitlinien; starke Konsistenz.
  • B – RCTs/Kohorten; solide empirische Basis.
  • C – Reviews/Theorie; vorläufige Evidenz.
  • D – Erfahrungswissen/Praxis; transparent als solches markieren.

Praxis-Seiten tragen ein Label oben unter dem Lead. Bei Mischlagen wähle die niedrigere Stufe.

9.2 Langform‑Schreibregeln (Handbuch‑Tiefe)

  • Fließtext vor Listen: Pro Unterkapitel 400–700 Wörter; Listen nur sparsam.
  • Vignetten: Mini‑Erzählungen (10–12 Zeilen) statt Stichwortreihen; Alltag, nah, warm.
  • Missverständnisse: Eigene Fließtext‑Abschnitte (~200–300 W) pro Theorie‑Seite.
  • Dreiklang sichtbar: kurze Einbindung je Theorie‑Seite (Wesen/Anwesenheit · Bewusst‑Werden · Brücke zum Sinn).
  • Evidenzlabels: (A–D) sparsam in Klammern; Details in Bibliothek/Dossiers.

10. Dateien & Upload

  • Beispiele: was-ist-bewusstsein_v3.62.html · praxis_atmung-koharenz_v1.10.html · dossier_praediktive-verarbeitung_v0.9.html
  • Dateiname: {{slug}}_vX.Y[Z].html (keine Leerzeichen). Konzept-Lokalfiles optional mit Präfix konzept_.
  • Upload-Ziel: /wp-content/updates_ki_html/.
  • Pflicht: Clara liefert jede generierte Seite als vollständigen Download-Link.
  • Pflicht: Jede Datei enthält den korrekten Header.
  • Upload: Batch/FTP lädt Whitelist-Dateien (*.html, *.css, *.md, *.php) in wp-content/updates_ki_html/ und setzt RUN_IMPORT.flag.
  • Trigger: Nächster Frontend-Aufruf startet das MU-Plugin HBW Importer Mini und löscht das Flag.
  • Import: Frontmatter prüfen → Seite über permalink finden → update (Slug/Parent bleiben) oder insert.
  • Protokoll: Block/JSON auf /intern/updates/ mit Importer‑Version und klickbaren Links.

11. Interne Referenzen (Pflichtlinks)

12. Roadmap (Inhalt & Technik) – informativ

  • Einlesen des IST-Standes und Erweiterung der live-Version (IST) zur Erstellung neuer oder aktualisierter Inhalte
  • Artikel kontinuierlich erweitern und „upgraden“; Schrittweite abhängig vom Umfang der Änderung, Clara entscheidet. (Brücken zwischen den Artikel berücksichtigen; dichter Fließtext; Glossar-Links).
  • Orientierung: Glossar ausbauen, Lesepfade anlegen; Schrittweite nach Bedarf, Clara entscheidet.
  • Technik (kurz): Importer-Maintenance, Caching-Guidelines, konsistente Frontmatter-Prüfung.

13. Delta-Log (Template)

<!-- HBW-DELTA
from: vX.Y (YYYY-MM-DD)
to:   vX.Y+step (YYYY-MM-DD)
words_prev: N_prev
words_new:  N_new
depth_prev: links: g=G_prev, lp=LP_prev, pr=PR_prev
depth_new:  links: g=G_new, lp=LP_new, pr=PR_new
changes:
 - + Abschnitt: …
 - + Absatz: …
 - ~ Präzisierung: …
exception: none | reset (reason: …)
-->

6.5 Synthese-Artikel (Template)

  1. Brücke (2–3 Sätze): Worum geht es, welche Lücke wird geschlossen?
  2. Modelle: 2–4 Konzepte in Klartext, mit 2–3 Primärquellen.
  3. Alltag: konkretes Beispiel/Anwendung in wenigen Schritten.
  4. Weiterführend: 3–6 interne Links zu Grundlagen/Theorie/Praxis.
<h1>Synthese: Titel</h1>
<p class="lead">Kurzbrücke …</p>
<h2>1. Brücke</h2>
<h2>2. Modelle</h2>
<h2>3. Anwendung</h2>
<h2>Weiterführend</h2>

6.6 Lesepfad (Template)

Geführter Weg mit Stationen, Lernzielen und Verständnisfragen.

  1. Intro (Ziel, Dauer, für wen?)
  2. Stationen (3–5): pro Station Ziel, Link, 1 Mini-Aufgabe.
  3. Check: 3 Fragen zur Selbstprüfung.
<h1>Lesepfad: Thema</h1>
<p class="lead">Ziel und Dauer …</p>
<h2>Stationen</h2>
<ol>
  <li>Station 1 – Lernziel – Link</li>
  <li>Station 2 – Lernziel – Link</li>
</ol>
<h2>Prüfe dein Verständnis</h2>
<ul>
  <li>Frage 1</li>
  <li>Frage 2</li>
  <li>Frage 3</li>
</ul>